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Das Kleid

© Beatrice Floh
Sie fühlte sich mal wieder gar nicht wohl in ihrer Haut. Nichts lief nach Plan. Ziellos irrte sie durch die Stadt.

Sie wollte Ablenkung. Wollte sich etwas gönnen, sich eine Freude machen.

Vor einer Boutique blieb sie plötzlich stehen, wie magisch angezogen von einem feuerroten Kleid. Und mit dem Gedanken, so ein ein Kleid müsste man haben, betrat sie das Geschäft. Sie probierte das Kleid, doch es tat nicht die gewünschte Wirkung.

Enttäuscht verließ sie das Geschäft, um weiter zu suchen. Sie kannte einige Boutiquen in der Stadt und so probierte sie noch ein sonnen-gelbes, ein mai-grünes, ein purpurnes und ein nachtblaues. Kleid. Doch nach dem Blick in den Spiegel verließ sie jedes Geschäft mit einem Gefühl von Traurigkeit und Enttäuschung. Und mit jedem Probieren wurde sie missmutiger.

Mit gesenktem Blick und schweren Schritten schleppte sie sich durch die Stadt und fand sich plötzlich in einer engen Gasse wieder. Als sie aufsah, fiel ihr Blick auf eine Auslage mit Büchern. Es waren alte Bücher mit wundersamen Schriftzeichen, die sie nicht entziffern konnte. Trotzdem betrat sie den kleinen Laden.

Beim Verkaufspult saß ein alter Mann über ein Buch gebeugt. Er sah auf, als sie hereinkam, lächelte sie an und sagte „Wussten Sie, dass es auf japanisch ein Wort gibt, das zugleich Haut und Kleid bedeutet?“

Da wusste sie, dass sie an den falschen Orten gesucht hatte.




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